Investitionen in Bildung lohnen sich – auch für Erwachsene

    An einer Tagung der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) in Biel diskutierten und präsentierten 250 Fachleute am Mittwoch, 8. März 2017 zukunftsweisende Bildungsprojekte und -strategien, die es ermöglichen sollen, die Abhängigkeit von der Sozialhilfe möglichst im Voraus zu verhindern.

    Neue SKOS-Richtlinien sind in den Kantonen weitgehend umgesetzt

    In den letzten zwei Jahren hat die SKOS ihre Richtlinien für die Sozialhilfe einer Revision unterzogen. Die Neuerungen sind seit Anfang 2017 in den Kantonen weitgehend umgesetzt. Die erstmals von der Konferenz der Sozialdirektoren beschlossene Revision hat dazu beigetragen, dass die Sozialhilfe in der Schweiz heute einheitlicher ausgestaltet ist.

    Arbeitsintegration: SKOS fordert eine Initiative von Staat und Wirtschaft

    Angesichts der stark angewachsenen Zahl an Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen hat die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe SKOS Vorschläge für eine rasche und nachhaltige Integration dieser Gruppen in den Arbeitsmarkt präsentiert. Im Zentrum steht die Forderung nach vermehrten Investitionen in die Berufsbildung.

    Sozialhilfestatistik 2015: SKOS fordert Engagement für Risikogruppen

    Die Sozialhilfequote in der Schweiz ist stabil, wie die neue Sozialhilfestatistik zeigt. Damit das so bleibt, müssen für die Risikogruppen Kinder und Familien, ältere Personen sowie Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene  gezielte Massnahmen ergriffen werden.

    Markus Kaufmann wird neuer Geschäftsführer der SKOS

    Die Geschäftsleitung der SKOS hat Markus Kaufmann zum neuen Geschäftsführer gewählt. Der ausgebildete Sozialarbeiter verfügt über langjährige Erfahrung im Sozial- und Gesundheitswesen. Markus Kaufmann tritt seine neue Funktion am 1. Dezember 2016 an.

    Die SKOS unterstützt Sozialdienste mit einem neuen Beratungsangebot

    Die SKOS bietet ihren Mitgliedern ein neues elektronisches Rechtsberatungsangebot an: Die SKOS-Lineplus kann für Abklärungen bei komplexen Sozialhilfefällen beigezogen werden. Die SKOS reagiert damit auf immer komplexere rechtliche Fragen und einen zunehmenden Beratungsbedarf der Sozialdienste.

    Revision des Asylgesetzes: Die SKOS befürwortet die Abstimmungsvorlage

    Die SKOS anerkennt die Notwendigkeit von verkürzten Asylverfahren und unterstützt die Asylgesetz-Revision, über die am 5. Juni abgestimmt wird. Die SKOS ruft gleichzeitig in Erinnerung, dass darauf geachtet werden muss, dass die verkürzten Asylverfahren in fairer Weise durchgeführt werden müssen.

      Ausschaffung bereits wegen Kleinstdelikten: Die Durchsetzungsinitiative würde die sozial Schwächsten besonders hart treffen

      Die Annahme der Durchsetzungsinitiative würde zu einer dem Rechtsstaat unwürdigen Diskriminierung von ausländischen Bedürftigen führen: Während es bei allen anderen Bevölkerungsgruppen entweder ein schweres Delikt oder wiederholte kleinere Straftaten für eine Landesverweisung braucht, führt bei Sozialhilfebeziehenden bereits eine einmalige Geldstrafe wegen «Sozialmissbrauch» zu einer automatischen Ausschaffung. Die SKOS lehnt die Durchsetzungsinitiative deshalb entschieden ab.

      Arbeit statt Sozialhilfe – Vorschläge zur Arbeitsintegration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen

      Angesichts der stark steigenden Zahl von Asylsuchenden präsentiert die SKOS Vorschläge für eine rasche und nachhaltige Integration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen in den Arbeitsmarkt. Damit auf allen staatlichen Ebenen koordinierte Massnahmen ergriffen werden, fordert die SKOS einen gesamtgesellschaftlichen «Runden Tisch Arbeitsintegration».

      SKOS eröffnet Vernehmlassung ihrer Richtlinien zur Sozialhilfe

      Von Anfang Februar bis Mitte März führt die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) eine verbandsinterne Vernehmlassung zu den SKOS-Richtlinien durch. Anschliessend werden die Richtlinien per 1. Januar 2016 teilrevidiert.

      Keine Teuerungsanpassung für den Grundbedarf

      Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) verzichtet auf eine Anpassungsempfehlung an die Kantone für einen Teuerungsausgleich beim Grundbedarf für den Lebensunterhalt in der Sozialhilfe.

      SKOS-Mitgliederversammlung wählt Therese Frösch und Felix Wolffers ins Verbandspräsidium

      Die Mitglieder der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) haben an der Mitgliederversammlung in Luzern alt-Nationalrätin und alt-Sozialvorsteherin Therese Frösch und Felix Wolffers, Leiter des Sozialamts der Stadt Bern, als Co-Präsidium gewählt.

      Therese Frösch und Felix Wolffers als Co-Präsidium für SKOS vorgeschlagen

      Die SKOS schlägt  der Mitgliederversammlung ein Co-Präsidium mit alt-Nationalrätin und alt-Sozialvorsteherin Therese Frösch sowie Felix Wolffers, dem Leiter des Sozialamts der Stadt Bern, vor.

      Die SKOS hält am sozialen Existenzminimum fest

      Das soziale Existenzminimum ist der Kern der Sozialhilfe  und eine zentrale Referenzgrösse in der Schweizer Sozialpolitik. Es ermöglicht armutsbetroffenen Menschen ein menschenwürdiges Dasein und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

      SKOS-Präsident Walter Schmid tritt auf Frühjahr 2014 nach 15 Jahren zurück

      Walter Schmid tritt auf das kommende Frühjahr als Präsident der SKOS zurück. Er wurde 1999 von der Mitgliederversammlung als Präsident gewählt und danach viermal im Amt bestätigt. Nach fünfzehn Jahren tritt er von diesem zeitintensiven Ehrenamt zurück.

      50 Jahre SKOS-Richtlinien

      Die SKOS-Richtlinien haben sich als Referenzgrösse zur Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe durchgesetzt und bewährt. Durch ihre Anwendung in allen Teilen der Schweiz verringern sich die Unterschiede in den Leistungen für Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger. Der Bund, die Kantone und Gemeinden ebenso wie die Gerichte haben die Richtlinien in ihrer Praxis anerkannt.

      Stipendien statt Sozialhilfe

      Zwei Drittel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Sozialhilfe beziehen, haben keine Berufsausbildung. Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe sieht Handlungsbedarf: Sie empfiehlt den Kantonen, das Stipendienwesen und die Sozialhilfe zu harmonisieren. Jugendliche, die eine Ausbildung machen, sollen in Zukunft ihren Lebensunterhalt mittels Stipendien sichern können.

      Mordfall in Pfäffikon löst tiefe Betroffenheit aus

      Gestern wurden in Pfäffikon (ZH) zwei Frauen auf offener Strasse kaltblütig erschossen. Ein Mann tötet zuerst seine Ehefrau und erschiesst danach die Leiterin des Sozialamtes vor dem Gemeindehaus. Die SKOS ist tief schockiert.

      Ausschaffungsinitiative: SKOS zeigt Wege zur Umsetzung auf

      Die Sozialhilfe ist von der Ausschaffungsinitiative direkt betroffen. Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe beteiligt sich deshalb aktiv an der laufenden Diskussion zur Umsetzung. Zuhanden der «Arbeitsgruppe Koller» legt sie heute ihre Positionen dar.

      Teuerungsausgleich für Sozialhilfebeziehende

      Das Jahr 2010 stand für die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe ganz im Zeichen der Armutsbekämpfung. Sie setzt ihre Bemühungen fort: Ein neuer Mechanismus zur Ausrichtung des Teuerungsausgleichs für Sozialhilfebeziehende soll mehr Gerechtigkeit schaffen.

      Nationale Konferenz zur Bekämpfung der Armut

      Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe hat sich im Rahmen der heutigen Nationalen Armutskonferenz für eine wirksame Armutsbekämpfung stark gemacht. «Nicht an unseren Worten und Erklärungen zum heutigen Tag werden wir gemessen, sondern an der Lage der Armutsbetroffenen in zehn Jahren», sagte SKOS-Präsident Walter Schmid.

      Ausschaffungsinitiative: Die SKOS warnt vor Konsequenzen

      Eine Annahme der Ausschaffungsinitiative würde in der Praxis der Sozialhilfe zu grossen Vollzugsproblemen führen. Zudem höhlt die Initiative bisherige Anstrengungen in der Missbrauchsbekämpfung aus. Die SKOS sagt deshalb Nein – und stimmt dem Gegenvorschlag zu.

      Nein zur 4. AVIG-Revision: Argumente der SKOS

      Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe SKOS lehnt die 4. Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) ab. Sie empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, am 26. September Nein zur Vorlage zu sagen.

      Armutsbekämpfung: Die SKOS will die Armut in der Schweiz halbieren

      Armut hängt stark mit Integration, Ausbildung und Gesundheit zusammen. Die SKOS präsentiert ein Massnahmenpaket, um die Armut in der Schweiz innerhalb von zehn Jahren zu halbieren.

      Europäisches Jahr zur Armutsbekämpfung 2010

      Im Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010 führen zahlreiche öffentliche und private Institutionen Veranstaltungen durch. Ziel dieser Aktionen ist es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und den Kampf gegen die Armut – auch in der reichen Schweiz – aktiv zu unterstützen.

      Stellungnahme der SKOS zur IV-Zusatzfinanzierung

      Eine Ablehnung IV-Zusatzfinanzierung würde das Defizit der IV in ungeahnte Höhen schnellen lassen und somit den Druck zum Leistungsabbau bei der IV massiv erhöhen. Dies hätte unweigerlich zur Folge, dass potenzielle IV-Bezügerinnen und Bezüger an die Sozialhilfe abgeschoben würden. Aus diesem Grunde unterstützt die SKOS die Vorlage zur IV-Zusatzfinanzierung.

      SKOS sagt ja zur AHV-Initiative

      Am 30. November 2008 gelangt die Volksinitiative für ein „flexibles Rentenalter" zur Abstimmung. Sie fordert die vorzeitige Pensionierung ab dem 62. Altersjahr ohne Kürzung der AHV-Rente. Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe unterstützt dieses Anliegen.